Sinn des Blogs

Juli 26th, 2010  |  Published in zum Blog

Willkommen auf dem Blog “Controlling im Sport”. Controlling ist mittlerweile ein etabliertes betriebswirtschaftliches Instrument, was nach und nach auch im Sport Einzug hält. Natürlich verwenden Sportartikelhersteller und -händler, Sportrechtehändler, Sportinfrastrukturbetreiber und im Sport engagierte Medienunternehmen Controllinginstrumente. Auch im professionellen Fußball ist Controlling weit verbreitet. Was aber ist mit den Clubs im Handball, Basketball, Eishockey oder Volleyball? Mit den Ligaorganisationen? Mit den mehr als 80.000 Sportvereinen, von denen die größten ebenfalls über Budgets wie mittelständischen Unternehmen verfügen? Mit den Sportverbänden und Fachverbänden auf lokaler, regionaler oder überregionaler Ebene? Wie reagieren Sportämter oder kommunale Eigenbetriebe im Sport auf das neue kommunale Finanzmanagement – vielerorts vor dem Hintergrund leerer Kassen?

Alle die dem Thema Controlling im Sport verbunden sind, vielleicht sogar selber Projekte bearbeiten oder Instrumente entwickelt haben, sind eingeladen die Plattform zu nutzen, um Erfahrungen auszutauschen, Anregungen zu geben, Gleichgesinnte zu finden, Einträge zu kommentieren oder sich einfach nur zu informieren.

Nutzen Sie die Kommentarfunktion, um auf fehlende Informationen hinzuweisen oder Informationen an uns weiterzugeben! Um einen Kommentar zu hinterlassen, bitte die Artikelüberschrift (auf dieser Seite “Sinn des Blogs”) anklicken.

Lutz Thieme

Kurssystem mit Deckungsbeitragsrechnung prüfen

Oktober 17th, 2011  |  Published in Controllinginstrumente, Projekte

Die SSF Bonn 1905 e.V. haben Einnahmen und Ausgaben ihres Kurssystems mit Hilfe einer einstufigen Deckungsbeitragsrechnung geprüft und dabei die Kurse identifiziert, die einen negativen oder geringen Deckungsbeitrag erzielen. Auf Grund dieser Erkenntnisse wird die Beitragsstruktur für das Kurssystem überarbeitet, unter ausgelastete Kurse zusammengelegt und einzelne Kurse gestrichen.

Die Analyse wurde von der Sport-Service-Bonn GmbH angefertigt, an denen die SSF zur Hälfte beteiligt sind. Dortiger Ansprechpartner ist Geschäftsführer Mario Klöppel.

Lutz Thieme

Controlling als Bestandteil von Organisationsanalyseprozessen in Sportvereinen

November 15th, 2010  |  Published in Controllinginstrumente, Kennzahlensystem, Projekte  |  1 Comment

Die Betriebssportgemeinschaft Stadt Köln e.V. wird durch die Stadt Köln nicht mehr im bisherigen Maße unterstützt werden können. Die dadurch fehlenden Ressourcen möchte der Verein in erster Linie durch eine effizientere Arbeit kompensieren. Um Ansatzpunkte für eine Effizienzsteigerung zu finden, hat sich der erweiterte Vorstand auf einer Klausurtagung auf Vorschlag einer studentischen Arbeitsgruppe des RheinAhrCampus Remagen darauf verständigt, durch die Studierenden Lösungsansätze auf der Grundlage einer Kennzahlenanalyse, einer Organisationsflussanalyse und einer qualitativen Befragung der Vorstandsmitglieder und der Abteilungsleiter erarbeiten zu lassen.

Nach der Entwicklung eines neuen Beitragssystems vor zwei Jahren ist dies schon das zweite Projekt, das die BSG Stadt Köln e.V. mit Sportmanagementstudierenden des RheinAhrCampus Remagen realisiert. Eine Übersicht über alle abgeschlossenen Projekte finden Sie hier.

Kennzahlenvergleich für breitensportlich orientierte Großsportvereine

Oktober 16th, 2010  |  Published in Controllinginstrumente, Kennzahlensystem, Projekte

Die von vielen breitensportlich orientierten Großsportvereinen in das RWE-Kennzahlensystem eingegebenen Geschäftszahlen für das Jahr 2009 wurden jetzt zu Vergleichskennzahlen verdichtet. Dafür wurden das Minimum und das Maximum, der Branchendurchschnitt sowie das 1. und das 3. Quartil ermittelt. Dieser Branchenvergleich liegt mittlerweile allen Nutzern des RWE-Kennzahlensystems vor.

Jeder teilnehmende Verein kann somit die eigenen Kennzahlenwerte mit den Branchenwerten vergleichen und ermitteln, hinsichtlich welcher Aspekte sich eine positivere oder negativere Entwicklung verglichen mit anderen breitensportlich orientierten Sportvereinen vollzogen hat.

Direkt zum RWE-Kennzahlensystem gelangen Sie per Klick hier. Dort ist auch ohne Anmeldung eine Demo-Version einsehbar.

Kennzahlen für Kreis- und Stadtsportbünde

August 26th, 2010  |  Published in Projekte

Eine Arbeitsgruppe von Kreis- und Stadtsportbünden beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen verfolgt das Ziel, ein Kennzahlensystem zu entwickeln, das einen Vergleich zwischen Stadtsportbünden (SSB) und zwischen Kreissportbünden (KSB) ermöglicht. Darüber hinaus sollen künftig die Zuwendungen des LSB an die SSBs und KSBs stärker an Kennzahlen orientiert erfolgen.

Einlassdaten und Controlling

Juli 30th, 2010  |  Published in Projekte

Die Ergebnisse eines studentischen Projektes zur Verwendung von Einlassdaten zur Belegungsoptimierung und zur Transparenz von Kostenstrukturen hat gestern (29. Juli 2010) eine studentische Projektgruppe des RheinAhrCampus Remagen dem Vorstand der SSF Bonn 1905 e.V. präsentiert. Der Vorstand wird auf Grund der Projektergebnisse in den nächsten Wochen ein Konzept erstellen, welche Daten des Einlasssystems in das Schwimmbad für die Steuerung des Vereins relevant sind. Beabsichtigt ist, diese Daten dann mittels eines automatischen Verfahrens aus den Einlassdaten zu generieren.

Lutz Thieme

VIBSS

Juli 25th, 2010  |  Published in nützliche Links

Im Vereins-Informations-, Beratungs- und Schulungs-System des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen und seiner Partner (VIBSS) finden sich kurze Darstellungen zu verschiedenen Controllinginstrumenten für Sportvereine:

Marktführer und Hochschulen

Juli 25th, 2010  |  Published in Consulter

Bei professionellen und semiprofessionellen Sportclubs sind die Firmen

Marktführer.

Innerhalb der Vereinsberatungsangebote von Landessportbünden können oft auch Controllingthemen behandelt werden.

Folgende Hochschulen bieten Unterstützung innerhalb von studentischen Projekten oder Beratungsleistungen zur Entwicklung eines Vereinscontrollings:

RWE-Kennzahlensystem

Juli 25th, 2010  |  Published in Controllinginstrumente, Kennzahlensystem, Projekte  |  1 Comment

Wer hat das RWE-Kennzahlensystem entwickelt?

Das RWE-Kennzahlensystem wurde vom Institut für Sportmanagement und Sportmedizin der FH Koblenz/RheinAhrCampus Remagen in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, dem TSC Eintracht Dortmund, der SSF Bonn 1905 e.V., dem TV Lemgo 1863 e.V., dem TV Ratingen 1865 e.V. und dem TV Jahn Rheine 1885 e.V. und dem Beirat für Großsportvereine des LSB NRW entwickelt. Ermöglicht wurde die Entwicklung im Rahmen des Programms „Zukunftsfähiger Sportverein“ durch die RWE Rhein-Ruhr AG.

Das Kennzahlensystem basiert auf dem Konzept der Balanced Scorecard und vereint Finanzkennzahlen (Finanzperspektive) mit Kennzahlen zur Innovationskraft des Vereine (Innovationsperspektive), Kennzahlen zur Effizienz von Prozessen im Verein (Prozessperspektive) und Kennzahlen zur Mitglieder- und Kundenentwicklung im Verein (Mitglieder- und Kundenperspektive).

Warum ein Kennzahlensystem in einem Sportverein?

Die Entwicklung der Vereine erfolgt immer dynamischer. Ein Kennzahlensystem hilft, die Entwicklung Ihres Vereins zu steuern, die Balance zwischen den einzelnen Abteilungen zu wahren und eine Standortbestimmung im Vergleich mit anderen Vereinen vorzunehmen.

Schon die Kennzahlen an sich geben wertvolle Hinweise auf Stärken, aber auch auf Defizite im Verein. Noch wertvollere Hinweise für die Vereinssteuerung erhalten Sie, wenn Sie die Entwicklung der Kennzahlen über mehrere Jahre betrachten. Ein solcher Vergleich ist auf der Ebene des Gesamtvereins, auf der Ebene der Abteilungen und anderer definierter Bereiche (z.B. Fitnessstudio, Kurssystem) möglich.

Da andere Vereine ebenfalls dieses Kennzahlensystem anwenden, können Ihre Kennzahlen mit ähnlich strukturierten Vereinen verglichen werden. So wissen Sie genau, in welchen Bereichen Sie gut aufgestellt sind und wo noch Nachholbedarf besteht.

Für welche Vereine ist das RWE-Kennzahlensystem geeignet?

Das RWE-Kennzahlensystem wurde für breitensportlich orientierte Großvereine entwickelt, kann aber auch ohne Probleme von mittelgroßen Vereinen angewendet werden. Derzeit arbeiten wir an der Anpassung an die spezifischen Belange der mittelgroßen und kleinen Vereine.

Wo kann man sehen, was das RWE-Kennzahlensystem leisten kann?

Unter www.rheinahrcampus.de/kennzahlen/ finden Sie eine Demo-Version sowie die Möglichkeit, das RWE-Kennzahlensystem für Ihren Verein zu nutzen.

Kann mein Verein das RWE-Kennzahlensystem anwenden?

Natürlich! Schauen Sie in die Demo-Version oder legen Sie die Daten für Ihren Verein direkt im System an. Sie können aber auch zuerst unsere Gebrauchsanleitung für das Kennzahlensystem lesen. Dort sind alle notwendigen Schritte zur Ermittlung der Basisdaten beschrieben. Diese Basisdaten tragen Sie dann in das Online-Modul des RWE-Kennzahlensystems ein.

Was beschreibt die Gebrauchsanleitung genau?

In der Gebrauchsanleitung ist für jede Kennzahl aufgeführt:

  • Definition der Kennzahl
  • So wird die Kennzahl erhoben
    - mit Hinweisen auf Besonderheiten
  • Bedeutung der Kennzahl
  • Aussage der Kennzahl
    - Kennzahl steigt
    - Kennzahl bleibt gleich
    - Kennzahl sinkt
  • Einflussfaktoren auf die Kennzahl
  • Beispielrechnung

Woher bekommt mein Verein die Gebrauchsanleitung?

Hier können die die aktuellen Versionen der Gebrauchsanleitung herunterladen.

Lutz Thieme

Literatursammlung

Juli 25th, 2010  |  Published in Literatur

Eine theoretische orientierte Übersicht über die auch im Sport verwendbare Controllinginstrumente sowie Berichte von Anwendungen aus der Sportpraxis (u.a. Clubs, Vereine, Ligaorganisationen, Sportbünde, private Infrastrukturbetreiber, Sportamt) enthält:

  • Graumann, M & Thieme, L. (Hrsg.) (2010). Controlling im Sport. Grundlagen und Best Practice für Vereine, Verbände und Ligen. Berlin: Erich Schmidt.
    - Inhaltsverzeichnis
    - Rezension

Zur Balanced Scorecard und Kennzahlensystemen im Sport:

  • Jordan, C. (2008). Controlling im Sport. In G. Nufer & A. Bühler (Hrsg.), Management und Marketing im Sport – betriebswirtschaftliche Grundlagen und Anwendungen der Sportökonomie (S. 237 bis 264). Berlin: Schmidt.
  • Graumann, M., Thieme, L. & Mazurkiewicz, D. (2007). Entwicklung eines Kennzahlensystems für breitensportorientierte Großsportvereine. In H. Horch, C. Breuer, G. Hovemann, S. Kaiser & V. Römisch (Hrsg.), Qualitätsmanagement im Sport (S. 95 bis 106). Köln: Inst. für Sportökonomie und Sportmanagement.
  • Hacheney, B. (2003). Anwendungsmöglichkeiten der Balanced Scorecard bei Organisationen des Profi-Sports – dargestellt am Beispiel des FC Schalke 04. In W. Berens & C. Brast (Hrsg.), Profifußball und Ökonomie (S. 159 bis 176). Hamburg: Kovac.
  • Cotting, P. (2003). Entwicklung einer Sponsorship Scorecard als strategisches Entscheidungs- und Controllinginstrument. In A. Hermanns (Hrsg.), Sponsoring und Events im Sport – von der Instrumentalbetrachtung zur Kommunikationsplattform (S. 93 bis 116). München: Vahlen.
  • Galli, A. & Wagner, M. (2002). Balanced Scorecard im Sportverein? In H. Horch (Hrsg.), Finanzierung des Sports (S. 187 bis 198). Aachen: Meyer & Meyer.

Eine zusammenfassende Darstellung gibt:

  • Wadsack, R. & Wach, G. (2008). Controlling im Sport. In T. Bezold, L. Thieme, G. Trosien & R. Wadsack (Hrsg.), Handwörterbuch des Sportmanagements (S. 13 bis 21). Frankfurt/Main: Peter Lang.

Qualitätsmessung und Controlling verbindet:

  • Woratschek, H. & Schafmeister, G. (2007). Qualitätsmessung im Sport: Marktorientiertes Controlling als Erfolgskonzept. In H. Horch, C. Breuer, G. Hovemann, S. Kaiser & V. Römisch (Hrsg.), Qualitätsmanagement im Sport (S. 349 bis 359). Köln: Inst. für Sportökonomie und Sportmanagement.

Controlling in Profi-Sportorganisationen diskutiert:

  • Keller, C. (2007). Der Einfluss des Controllings auf die Steuerungsqualität von Profisport-Organisationen – Eine empirisch-theoretische Analyse am Beispiel des deutschen Profifußballs. In H. Horch, C. Breuer, G. Hovemann, S. Kaiser & V. Römisch (Hrsg.), Qualitätsmanagement im Sport (S. 155 bis 168). Köln: Inst. für Sportökonomie und Sportmanagement.
  • Littkemann, J., Fietz, A. & Krechel, S. (2006). Instrumente zum Controlling von Spielerinvestitionen im Profifußball. Controlling, 18 (3), 133 bis 140.
  • Keller, C., Langner, V. & Amann, T. (2006). Controlling the Game. Status Quo des Controllingwesens im deutschen Profifußball. Zeitschrift für Controlling & Management, 50 (1), 43 bis 49.
  • Haas, O. (2006). Controlling der Fußballunternehmen. Berlin: Schmidt.
  • Viemann, K., Filbrich, B. & Tietje, C. (2005). Controlling in der Fußballbranche – Eine empirische Untersuchung zum Implementierungsstand des Controlling in den drei höchsten deutschen Fußballligen. Sport und Gesellschaft, 2 (3), 296 bis 313.
  • Littkemann, J. (2003). Controlling von Spielerinvestitionen in der Fußball-Bundesliga. In J. Weber & B. Hirsch (Hrsg.), Zur Zukunft der Controllingforschung (S. 219 bis 232). Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag.
  • Haas, O. (2002). Ausgestaltung des Controlling im Berufsfußball. In A. Galli, R. Gömmel, W. Holzhäuser & W. Straub (Hrsg.), Sportmanagement (S. 167 bis 208). München: Vahlen.
  • Dörnemann, J. (2002). Controlling im Profi-Sport: Ausgangssituation, Bedarf und konzeptioneller Überblick. In A. Galli, R. Gömmel, W. Holzhäuser & W. Straub (Hrsg.), Sportmanagement (S. 129 bis 166). München: Vahlen.
  • Dörnemann, J. (2002). Controlling für Profi-Sport-Organisationen – Finanzierungsprobleme durch bessere Management-Strukturen lösen. In H. Horch (Hrsg.), Finanzierung des Sports (S. 199 bis 213). Aachen: Meyer & Meyer.
  • Dörnemann, J. (2002). Controlling für Profi-Sport-Organisationen. München: Vahlen.
  • Dörnemann, J. & Kopp, J. (2000). Mit Controlling an die Tabellenspitze? Eine kritisch-konstruktive Analyse des Ausbaustandes betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente in der deutschen Fußballbundesliga. Controller Magazin, 25 (6), 484 bis 489.

Mit Personalcontrolling im Sport beschäftig sich:

  • Frick, B. (1999). Personal-Controlling und Unternehmenserfolg. Theoretische Überlegungen und empirische Befunde aus dem professionellen Team-Sport. In A. Egger, O. Grün & R. Moser (Hrsg.), Managementinstrumente und -konzepte (S. 183 bis 202). Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Controlling von Sportstätten behandelt:

  • Ponischowski, W. (2007). Optimierung und Controlling für Sportstätten durch Kombination von Verwaltung und Facility Management. In E. A. Spindler (Hrsg.), Management und Modernisierung von Turn- und Sporthallen – PPP-Konzepte, zeitgemässe Sanierung und energieeffiziente Nutzung (S. 267 bis 274). Heidelberg: C.F. Müller.

Controlling von Sportevents findet sich in:

  • Drengner, J. (2003). Kontrolle/Evaluierung von Sportevents. In A. Hermanns (Hrsg.), Sponsoring und Events im Sport – von der Instrumentalbetrachtung zur Kommunikationsplattform (S. 171 bis 192). München: Vahlen.